Häufige Fragen

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Allgemein

Die Nachfragebündelung läuft bis zum 03.06.2019. Bis dahin müssen 40% der Haushalte in Eddersheim und Okriftel (gemeinsam) Ihr Interesse an einem Glasfaseranschluss durch einen Vertragsabschluss bekundet haben.
Wenn diese 40% nicht erreicht werden, ist die Maßnahme beendet und die bereits abgeschlossenen Verträge sind nichtig.

Bei einer Verfehlung der Nachfrage ist in naher Zukunft nicht damit zu rechnen, dass weitere Anbieter in naher Zukunft Glasfaser für unsere Orte anbieten werden. Wir haben jetzt die einmalige Chance.

Wenn wir die 40% erreicht haben, geht es in die nächste Phase des Netzausbaus.

Die Deutsche Glasfaser teilt den Prozess in 5 Phasen auf:

  1. Nachfragebündelung
  2. In Prüfung
  3. Planungsphase
  4. Bauphase
  5. Netzaktivierung

Die vorhandenen Gebäudeanschlüsse wie Telekom-Kupfer und Koaxial-Kabel bleiben bei dem Glasfaser Netzausbau unberührt. Es wird ein zusätzlicher Anschluss in das Haus gelegt. Es wird lediglich ein neues, zusätzliches Kabel in das Haus gelegt, was für die Zukunft eine freie Wahl der Anschlussart bietet.
D.h., wenn Sie nach zwei Jahre Mindestvertragslaufzeit keinen Tarif mit Glasfaser mehr haben möchten, können Sie zurück zum alten Telekom, 1&1, Vodafone, O2, Unitymedia, etc. Anschluss zurück wechseln – und profitieren evtl. sogar von Neukunden Konditionen, die Sie bei einem laufenden Vertrag nicht bekommen.

Klar, Sie können laut DG bis zu 10 Rufnummern „portieren“ (umziehen)

Für Eigentümer

Am sogenannten Hausübergabepunkt (HÜP) tritt die Glasfaserleitung ins Hausinnere. Hierfür ist lediglich eine Bohrung von sehr geringem Durchmesser erforderlich. Oder es können gegebenenfalls auch bereits vorhandene Bohrungen/Kabelwege genutzt werden. Entsprechend schnell und unkompliziert ist dieser Punkt an geeigneter/gewünschter Stelle erledigt. 

An der Stelle, wo das Glasfaserkabel ins Hausinnere tritt, wird dann im Umkreis von 3 Metern die „HÜP-Dose“ montiert. Die Installation erfolgt i.d.R. im Keller bzw. im Hausanschlussraum und wird standardmäßig vom Generalunternehmer durchgeführt. Der HÜP übergibt nun – daher der Name – das Glasfasersignal an die Komponente 2, an den NT (Network Termination).


Vorab ist zu überlegen und zu entscheiden:

  • Wo soll/kann das Glasfaserkabel durch die Hauswand/Fassade ins Haus geführt werden?
  • Wo soll/kann die Bohrung erfolgen? Wo soll der HÜP montiert werden?

Sollte Ihr Mieter einen Glasfaseranschluss nutzen wollen, schließt er selbst den Vertrag mit einem der Diensteanbieter ab. Der Glasfaseranschluss wird nur gebaut, sofern Sie Ihr Einverständnis für die Installation des Anschlusses in Ihrer Immobilie geben. Die Genehmigung erteilen Sie mit der Grundstückseigentümererklärung.

Zieht Ihr Mieter aus, bleibt der Glasfaseranschluss bestehen.

Grundsätzlich können Sie als Vermieter natürlich einen 2 Jahres Vertrag bei der Deutschen Glasfaser während der Nachfragebündelungs Phase abschließen und diesen nach dem Ausbau wieder kündigen. Damit sparen Sie zum einen die Anschlussgebühr von mind. 750€ und haben einen Glasfaser Anschluss im Haus. Dadurch würden Ihnen je nach Tarif Kosten von 839,76€ + 69,99€ einmalige Bereitstellungsgebühren entstehen, was sich ungefähr mit dem reinen Hausanschluss deckt.

Wichtig ist, dass der Glasfaseranschluss auch nach Kündigung des Vertrages im Haus liegen bleibt. D.h., dass auch zu einem späteren Zeitpunkt wieder ein Vertrag bei der DG oder einem anderen Internet-Provider mit Glasfaser-Angebot abgeschlossen werden kann.

Für Mieter

Nach Informationen der DG haben Sie als Mieter ein Sonderkündigungsrecht, sofern kein Glasfaseranschluss in der neuen Wohnung vorhanden ist, da Ihnen die DG somit keinen Anschluss bereitstellen kann.
Beim Info-Abend im Haus der Vereine hat ein Mitarbeiter der DG die Auskunft gegeben, dass es aber innerhalb des Ausbaugebietes Okriftel & Eddersheim wohl möglich ist, dass die DG dann einen Anschluss für Bestandskunden legt.

Der Vertrag wird zwischen dem Mieter und der Deutschen Glasfaser AG abgeschlossen. Wenn der Netzausbau gestartet wird, wird laut der DG dem Vertragsnehmer eine so genannte „Grundstückseigentümererklärung“ zugesendet, die vom Eigentümer/Vermieter zusammen mit dem Vertrag an die DG gesendet werden muss. Ein plausibles Argument für einen solchen Anschluss gegenüber dem Vermieter ist die Wertsteigerung der Immobilie. Zudem haben auch nachfolgende Mietparteien die Möglichkeit, einen Glasfaseranschluss zu haben.

Zur Technik

Da die Fritz!Box bzw. der Router der DG das Herzstück bildet, verändert sich, sofern Sie bereits Ihre Telefone über Ihren Router anbinden, nichts. Sie können die vorhandenen Telefone wie gewohnt weiterverwenden.
Evtl. müssen einige Einstellungen vorgenommen werden, sofern Sie von einer Fritz!Box zu einem anderen Router wechseln.
Wenn Sie eine externe Telefonanlage verwenden, ist eine Fritz!Box oder vergleichbarer Router mit S0-Bus notwendig, da die DG Basic/Classic Router lediglich zwei Anschlüsse für analoge Telefone besitzen. Vorhandene Einstellungen der Telefonanlage müssten weiter funktionierten. Dafür können wir bei Bedarf gerne weitere Informationen einholen.

Sofern Sie schon eine aktuelle Fritz!Box haben, müssen Sie natürlich keine neue kaufen. AVM bietet hierfür eine Anleitung, wie eine Fritz!Box 7490 an einen Glasfaseranschluss angeschlossen wird:
https://avm.de/service/fritzbox/fritzbox-7490/wissensdatenbank/publication/show/1167_FRITZ-Box-fur-Betrieb-am-Glasfaseranschluss-einrichten/

Laut der Bürgerinitiative Glasfaser für Kerken sind die Fritz!Box Modelle
3272, 3390, 3490, 7330, 7272, 7430, 7360, 7490 und neuer für einen Glasfaseranschluss geeignet. Auch gebrandete Fritz!Boxen von 1&1, O2 usw., die den oben genannten Modellen entsprechen funktionieren dementsprechend.

Load More